Solider Auftritt in Langenselbold

18.09.2017 13:28 von Tim Straßheim

Beim Drei-Bezirke-Turnier in Langenselbold hat die Handball-Auswahl Gießens des Jahrgangs 2004 (weiblich) den zweiten Platz belegt. Als eine Nummer zu groß erwies sich der Kontrahent aus Wiesbaden/Frankfurt, dafür gab es einen souveränen Sieg gegen Offenbach/Hanau. Ein Wehrmutstropfen: Hessenauswahlspielerin Enrika Zalatoriute von der KSG Bieber verletzte sich und fällt mehrere Wochen aus.
 
Spiel eins: Wiesbaden/Frankfurt – Gießen 19:9 (10:5)
 
Die beiden Trainer Lena Klein und Stephanie Schön konnten nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, da die Spielerinnen der HSG Hungen/Lich zeitgleich ihr erstes Spiel in der Oberliga hatten. Gegen den Favoriten agierten die Mädchen über die gesamte Spieldauer sehr zurückhaltend und taten sich schwer. Da in der Deckung der Zugriff auf den Gegner fehlte, hieß es am Ende 19:9 für Wiesbaden/Frankfurt.
 
Spiel zwei: Gießen – Offenbach/Hanau 17:11 (6:5):
 
In der zweiten – und damit letzten Partie – zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung. Im Angriff lief es besser als noch zuvor gegen Frankfurt/Wiesbaden, zudem erzielten die Talente viele Treffer durch Tempogegenstöße. Turniersieger wurde das Team aus Wiesbaden/Frankfurt. Der Favorit hatte auch gegen Offenbach/Hanau keine Probleme (21:5).

 

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Zweiter Platz in Langenselbold: die Bezirksauswahl Gießen des Jahrgangs 2004 mit (hintere Reihe, von links) Trainerin Lena Klein Enrika Zalatoriute, Nicole Gehdt, Anne Risse, Luana Lerch, Marina Kneissl und Trainerin Steffi Schön; (sitzend, von links) Hanna Matter, Martha Aydin, Lea Weckmann, Lilly David, Tizia Weier, Selina Käs, Janine Rolshausen, Anna-Lena Menne und Emma Hofmann.

 

Ebenfalls Rang zwei gab es für die Mädchen des Jahrgangs 2005.
 
Spiel eins: Gießen – Offenbach/Hanau 26:3 (12:1):
 
Gießen zeigte in der Deckung die nötige Aggressivität und zog dem Kontrahenten damit frühzeitig den Zahn. Mehr noch: Offenbach/Hanau war überfordert. Zur Pause stand es 12:1. Im zweiten Durchgang dann das gleiche Bild: Erst beim 25:3 kam der Gegner zu seinem dritten Treffer.
 
Spiel zwei: Gießen – Wiesbaden/Frankfurt 24:29 (9:10):
 
Der Sieg von Wiesbaden/Frankfurt fiel zu hoch aus. Denn es begegneten sich zwei Teams aud Augenhöhe. Der Kontrahent hatte Probleme mit der Deckung der Gießenerinnen, stellte dann aber seine eigene Defensive um und hatte damit Erfolg. Dennoch führte das Team von Trainer Thorsten Hänsel – sein Partner Oliver Schuch fehlte aus privaten Gründen – mit 23:22 verpasste es aber, den Vorsprung auszubauen. Am Ende verlor Gießen etwas den Faden, am guten Gesamteindruck änderte dies aber nicht. „Wir sind sehr zufrieden und stolz auf die Mädchen“, sagte Hänsel nach Abpfiff.
 
Für Gießen spielten: Caro Szalay, Alea Mattig, Celine Dudenhöfer, Sandra Kruschek, Selina Lotz, Liv Plüschke, Jule Hellweg, Nea Schicketanz, Lilly Schäfer, Lucy Saul, Sina Reichwein, Gloria Haller und Liska Steinruck.

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